by Philipp {Studio5555.de} on 25. Juli 2009

In Südkorea gibt es seit diesem Jahr einen Ableger der Platoon Organisation aus Berlin. Das Kunstkommunikations-Netzwerks Platoon, mit Hauptsitz in Berlin, besteht aus 3.500 Experten der verschiedensten Bereiche. Das Zentrum wurde im Jahr 2000 gegründet, führt kulturelle Aktivitäten aus und beschäftigt sich hauptsächlich mit der Subkultur.

In Seoul soll ein weiterer Treffpunkt der künstlerischen Subkultur, bestehend aus Street Art, Grafikdesign, Mode, Musik, Programmierung, Klubleben und weiteren Gebieten, entstehen. Dazu wurden 28 Frachtcontainer, wie man sie von Cargo-Schifftransporten kennt, zu einem Gebäude geformt.

Entstanden ist ein knapp 700 qm großes Areal für Veranstaltungen, Ausstellungen, Vorführungen, Workshops, Podiumsdiskussionen und Treffpunkt mit dem Namen Platoon Kunsthalle im Stadviertel Cheongdam-dong in Seoul.

Der multifunktioneller Ort beherbergt auch noch ein Café für chilliges Zusammensein. Entstanden ist das neue Platoon Kunsthalle Gebäude in Kooperation mit den Graft Architects. Den Aufbau der Inneneinrichtung sowie Design-Verwirklichung wurde von Baik Jiwon unterstützt.

Somit haben angehende Koreanische Künstler eine neue Anlaufstelle um sich auszutauschen, abzuhängen, fort zu bilden oder sich inspirieren zu lassen. Die Adresse der Platoon Kunsthalle findet man übrigens hier, wenn man sie besuchen möchte:
PLATOON . seoul . cultural development
gangnam-gu . nonhyeon-dong 97-22
seoul . republic of korea
tel: +82-(0)2 -3447-1191~7
fax: +82-(0)2-3447-1198
email: mail@kunsthalle.com
by Philipp {Studio5555.de} on 30. April 2007

In Neu-Ulm wurde im zuge der Tieferlegung NU21 ein neuer Bahnhof gebaut. Die Teilinbetriebnahme des Projektes Neu-Ulm 21 wurde mit Bayerns Wirtschaftsminister Erwin Huber am 18. März 2007 gefeiert. Das alte Hauptbahnhofsgebäude ist jetzt abgerissen und soll so ca. 15 ha Platz, für die städtebauliche Neugestaltung des Neu-Ulmer Innenstadtkerns, schaffen.

Die von 16 auf 4 reduzierten Bahnhofsgleise sind nun von 2 Seiten zugänglich. Dort gibt es jeweils zwei seperate Treppen. Beim überdachten Haupteingang sind auf beiden Seiten ein gläserne Fahrstuhl. Die 4 orangenen Hauptgebäude, die sich über Tage befinden, sind auseinandergezogenen Sprechblasen und werden Bubbles genannt. In ihren Bäuchen sollen sich später ein Convenience-Shop, Toiletten und die Technikräume befinden. In der angrenzenden Raumeinheit soll die neue Taxizentrale untergebracht werden. Zusätzlich wird noch ein Wartebereich integriert.

Die vier organisch geformten Bubbles sind bis zu 4,50 Meter hoch und werden auf einer drei Stützen getragenen Metalldachkonstruktion überspannt. Bisher sind die Pavillons leider noch nicht fertiggestellt. Endgültig soll das gesamte Projekt bis zur angrenzenden Landesgartenschau 2008 fertiggestellt sein.

Kosten soll die Bahnhofstieferlegung (Projekt Neu-Ulm 21) um die 160 Millionen Euro. Die DB ProjektBau GmbH beauftragte die Kappler Architekten Gesamtplaner GmbH mit der Umsetzung des Projekts. Mehr Bilder gibt es dazu auf Flickr von mir.

Der Bahnhof befindet sich übrigens unter dieser Adresse, wer ihn einmal fotografisch besuchen möchte:
Bahnhof Neu-Ulm NU21
Augsburger Straße 1
89231 Neu-Ulm, Germany


(Copyright 2007 Bilder + Text: Studio5555 / Philipp Thom)