by Philipp {Studio5555.de} on 3. Oktober 2009

Bereit zum Abflug? komma 5 entführt Sie in neue Welten. Studenten und Absolventen haben sich auf die Reise gemacht und gewähren Ihnen Einblicke in Raum und Zeit, in Gefühle und Sonderformate. Sie treffen auf Muskeln, Musik und Meinungen. Tanja Gompf erzählt Ihnen ein Märchen. Die fünfte Ausgabe von KOMMA ist auch weiterhin kostenlos und kann als PDF-Datei heruntergeladen werden.

Das Magazin der Fakultät für Gestaltung der Hochschule Mannheim präsentiert ausgewählte Arbeiten der einzelnen Fachbereiche, gepaart mit Interviews und Berichten. »komma« beruht auf der gleichnamigen Diplomarbeit von Moritz Nolting und entsteht komplett in studentischer Selbstverwaltung. Das Magazin versteht sich als Öffentlichkeitsorgan der Studenten. Ihnen wird mit »komma« die Möglichkeit gegeben, Arbeiten zu veröffentlichen und dadurch weiterführende Kontakte zu knüpfen.

Ein weiterer Bestandteil sind Artikel von Professoren, Berichte von Ehemaligen und Vorträgen an der Hochschule. komma wird kostenlos an führende Vertreter der Kommunikationsbranche in Werbeagenturen, Designbüros, Verlagen, Magazinen und Unternehmen versandt.

Inhaltlich gibt es erstklassike Arbeiten zu bestaunen wie Fotografien und Illustrationen oder auch künstlerisch anmutenden Grafiken. Das Magazin umfasst 60 Seiten und ist über 30 MB groß als PDF-Datei.

Ein echter Hingucker ist das Inhaltsverzeichnis, dass wie eine Sternenkarte aufgebaut ist und die Navigation durch den Raum des Magazines veranschaulicht. Viel Spaß beim Durchblättern.




by Philipp {Studio5555.de} on 26. September 2009




Joao Ricardo Machado ist Grafik-Designer und Illustrator in Brazilien. Er schloss sein Studium an der Univerität Santa Catarina in Brazilien ab. In seinem Portfolio befindet sich unter anderem das kunterbunte Verpackungsdesign für die JustForFun Company YUMMY. Inspiration gefunden beim Kollegen Dlounge.
by Philipp {Studio5555.de} on 21. September 2009

In einer Werbekampagne der Yellow Pages (Gelbe Seiten) von Neuseeland wurde in 10 Meter Höhe an einem Mammutbaum ein Baumhaus Restaurant gebaut. Das Restaurant wurde geplant und entworfen von den Architekten Peter Eising und Lucy Gauntlett von Pacific Environments Architects. Das Baumhaus Restaurant ist 10 Meter breit und über 12 Meter hoch und befindet sich in Auckland. Der Zugang wird ermöglicht auf einen über 60 Meter langen Steg. Platz bietet das Baumhaus Restaurant für 18 sitzende Gäste, Bewirtungspersonal und eine Bar. Die Lichtverhältnisse im Essbereich sind dementsprechend für Kameraaufnahmen bei Werbezwecke angepasst. Aber auch eine Webcam kann dort ohne Probleme betrieben werden.
Im unteren Bereich befinden sich der Küchenbereich sowie Toiletten. Die Marketing Leiterin Kellie Nathan der Yellow Pages startete dieses Projekt um Aufmerksamkeit zu erregen und um die Gelben Seiten von Neuseeland in einem anderen Licht darzustellen. Das ist ihnen gelungen. Denn die Webseite des Projektes Yellow Treehouse Restaurant hat bisher weit über 110.000 Besucher in kurzer Zeit erreicht. Dort kann übrigens auch die Sitzplatzreservierung vorgenommen werden. Leider ist diese bereits total ausgebucht. Weit über 2000 Anfragen werden derzeit abgearbeitet.
















by Philipp {Studio5555.de} on 14. September 2009



Marcos Madia ist Industrie Design Student an der FADU Univerdidad de Buenos Aires. Er arbeitet an verschiedenen Produktdesign und Transportdesign Projekten mit. Darunter auch an dem Ruby Project oder auch Ruby Chair. Einem extravaganten Stuhl, welcher aus verschiedenen dreieckigen Elementen aufgebaut ist.


Das Projekt Wind Power ist wohl eines seiner genialsten Entwürfe. Das Produkt Aero ist ein kompakter und zugleich mobiler Windgenerator mit einer Ausgangsleistung von 600 Watt. Dieser kann von 2 Personen transportiert und an jeglichen Ort aufgebaut werden. Natürlich muss dann nur ausreichend Wind vorhanden sein, um diesen anzutreiben.
by Philipp {Studio5555.de} on 15. August 2009

Der PaperVillain erinnert auf den ersten Blick an ein Tarnnetz von dem Militär. Aber der Sonnenschutz besteht aus über 2542 traditionell gefalteten Hüte, die aus Londoners Tages-Zeitungen gebastelt wurden. Realisiert hat dieses Projekt The Functionality. Eine Gruppe von Freunden und Designer die in ihrer Freizeit bestimmte Themen erforschen und kreative Projekte zusammen umsetzen.

Aufmerksamkeit will man auf die täglichen Papierkonsum der pendelten Arbeiterschaft Londons richten. Denn jeder der Morgens zur Arbeit fährt, sei es mit Bus oder der Tube (U-Bahn), liest jeder seine eigenen Zeitung und wirft diese danach in den Mülleimer.

Das gleiche Spiel wiederholt sich bei der Heimfahrt. PaperVillain heißt so viel wie Papier-Gauner übersetzt und stellt eine Reaktion auf die Einweg-Lebenszyklus der Zeitungen dar.

Über drei Wochen lang waren 17 Paar Hände damit beschäftigt die 2542 Papierhüte zu falten. Aus den gesammelten Zeitungen des London Lite und London Paper von dem Abend des 2. Juli 2009 wurde ein gleichmäßiger Papiermix erzeugt.

Der Papier-Gauner wurde zur Secret Garden Party in East Anglia (UK) an Drähten aufgebaut. Nach dem Festival wurden die Zeitungen in ihre natürliche Umgebung entlassen. -Der Recyclingtonne.

Dieses Projekt wurde unterstützt von Magnus Arwenhed, Bobby Brown, Erin Byrne, Ruben Cooke, Mike Dean, Andy Freund, Mary Lees, Johanna Lundberg, Dave Potter, Matt Shaw, Joakim Skajaa , Elin Svensson, Peter Webb, Abbie Whitehead und Kjen Wilkens.
by Philipp {Studio5555.de} on 13. August 2009

Designer Fantasist entwarf für den englischen Whiskey-Hersteller Mr. Burglar ein ausgefallenes Verpackungsdesign. Der Clou ist ein wärmeempfindliches Etikettenpapier, welches der Käufer berührt und die Sicht auf die mysteriöse Person frei gibt.

Designer Fantasist möchte so eine Geschichte mit der Person erzählen die hinter der Marke Mr. Burglar steckt.

Burglar bedeutet übrigens Einbrecher und gibt der Verpackung seinen einzigartigen Charakter mit hohen Wiedererkennungswert.

Der schottische Whiskey ist übrigens ein 20 Jahrer alter Single Malt mit 40% Alkohol.

by Philipp {Studio5555.de} on 3. August 2009

buBbLe ist ein Projekt von dem Architektenbüro Studio MMASA (Patricia Muñiz + Luciano G. Alfaya) und dem Architekten-Künstler Cipriano Chas. Das buBbLe Gebäude soll eine Unterkunft für jeden bieten. Ob Notunterkunft, Zeltersatz oder mobiler Wohnraum für alle Altersgruppen. Diese Blase ist komplett in einer funktionelle Stahlkiste untergebracht.

Diese beherbegt die Planen der einzelnen Wandsegmente, Aluminium Gestell-Stangen, Klappstuhl, Verschlauchung des Wassersystems und Kochstelle.

Die eigenständige Wohnung wird wie eine Partyzeltkunstruktion aufgebaut. Die leichten Aluminiumstangen werden dabei nur zusammengesteckt.

Danach wird die Plane einfach über das 2 Meter x 2 Meter x 2 Meter Gestell gespannt. Diese schützt den Bewohner vollständig vor Feuchtigkeit und wird aus recycelten Materialien hergestellt.

Der Stahlbehälter dient als mobile Feldküche. Darin befindet sich die Verschlauchung für das Wasserversorgungssystem sowie eine Kochstelle.

So soll eine 2-tägige Unterbringung von Personen kein Problem sein. Später soll es noch verschiedene Upgrades geben um den Wohnraum individuell nach den Bedürfnissen zu gestalten. Damit auch ein längerer Aufenthalt kein Problem mehr sein sollte.

Die Außenhülle wird sich später mit verschiedenen Materialien bespannen lassen. Je nach Umgebungseinflüssen wie Temperatur, Wind oder einfach für privater Zweisamkeit.

Der Bau des Prototyps wurde unterstützt von den Unternehmen Lastra & Zorrilla (www.arquitextil.net) Konstruplus (www.konstruplus.com) Proesga (www.proesga.com) Alucoil (www . alucoil.com) und Alumisan (www.alumisan.com).

by Philipp {Studio5555.de} on 22. Juli 2009

Martin Böttger, tätig unter dem Namen tsaworks, wurde 1982 in Meissen geboren und arbeitet bis 2004 als Grafiker im Theaterhaus Berlin Mitte. Danach besuchte er das Studium der Visuellen Kommunikationbis bis 2009 an der Kunsthochschule Kassel / Neue Medien. Seine exzellente Diplomart mit dem Titel Dark Biwak erreichte so manches Aufsehen. Beeinflusst von dem Graffiti aus seinen anfänglichen Jahren versuchte Martin eine Dimension weiter zu gehen. Somit probierte er sich auch erfolgreich am 3D Graffiti.

Martin’s Diplomarbeit trägt den Projektnamen Dark Biwak und wurde in den Uferhallen Berlin 09 aufgebaut. Die gigantische Rauminstallation hat eine Größe von 5 x 12 x 6 Metern und besteht aus Kartonagen und Holz. Martin Böttger plant seine Skulpturen am Computer und bedient sich unglaublich vielen Einflüssen.

So finden sich im Detail Formen aus den unterschiedlichsten Bereichen wieder. Dreiecke, Polygone, Linien und selbst die Mathematik spielt eine Rolle. Aber auch der Einfluss des Zufalls nimmt hierbei eine gewichtigte Rolle ein, so Böttger.

Faszinierend dabei ist das die Schlussform des Gesamten auch wiederrum einem Gegenstand ähnlich sieht. Inspirationen zu diesen Arbeiten zieht Martin förmlich aus seiner Umgebung, wie auch aus seinem längeren Indienaufenthalt.

Aufgebaut wurde der Dark Biwak mit Hilfe von Alf und Theo. Zusätzlich entstand noch das Buch Dark Biwak mit den theoretischen Informationen zur Diplomarbeit.

Aber auch Skulpturen, Inspirationen und unterschiedliche Formen haben ihren Einzug dort erhalten. Untermalt wird alles mit einem ausführlichen Interview mit Martin.