by Philipp {Studio5555.de} on 26. Januar 2012

Auf den ersten Blick erinnert der Odyssey Lounge Chair ein wenig einem High Heel. Seine dynamische Wellenform und der Steg auf der Rückseite vermitteln diesen Eindruck. Und bei unterschiedlichem Blickwinkel wird diese Assoziation zu einem Frauenschuh sehr deutlich. Dennoch, oder eben deswegen, beschreitet Industriedesigner Alvin Huang eine ästhetische Form des Lounge Stuhl Designs. Das verwendete Material reflektiert unterschiedliche Lichtstimmungen und ist somit bestens für das Lounge Interieur geeignet. Seit 2011 arbeitet Alvin Huang in Singapur in seinem eigenem Alvin Huang Design Studio.
+ hier weiterlesen & mehr fotos »
by Philipp {Studio5555.de} on 29. Dezember 2011

Designer Benjamin Hubert erstellte im Zuge einer Zusammenarbeit mit De La Espada eine interessante Möbelcollection. Die entstandene Produkte stehen für die Fähigkeiten und Kenntnisse der Kunsthandwerkgilde. Hochwertige Materialien wie Automobil-Leder, Holz, Stein, Metall und Marmor verschmelzen zu einen Objekt. Dabei agiert die Hand des jeweiligen Schöpfers bzw. Handwerkers. Alle Objekte werden per Hand in seine gewünschte Form bearbeitet. Das Leder wird exakt zugeschnitten. Das Holz bekommt in der Tischlerei vom Schreiner seine perfekte Form. Feinste Unterschiede werden in akribischer Kleinstarbeit per Hand beseitigt. Der gigantische Marmorblock wird auf der Drechselbank gerundet. Das entstandene Möbeldesign besteht aus Stühlen, Leuchten, Hocker und einem Tisch. Die ganze Interieurkollektion gibt es nach nur einem Klick.
+ hier weiterlesen & mehr fotos »
by Philipp {Studio5555.de} on 6. Dezember 2011

Möbeldesigner Fabien Cappello bediente sich der lateinischen Sprache und benannte seine Sitzgruppe Cloister. Abgeleitet von dem Wort “claustrum” bedeutet dies Käfig, enger Durchgang oder Bollwerk. Sehr passend, da es nur einen Eingang gibt um in die runde Sitzfestung einzutreten. Einerseits bietet Cloister genügend Privatsphäre für zu neugierige Blicke. Andererseits schafft es Fabien durch die Lamellen-Form ein Gefühl der Offenheit und der Verbundenheit zur Umwelt aufzubauen. Diese architektonisch anmutende Konstruktion besteht aus 95 Holzschnitten, die durch Stahlklammern vor Ort zusammengebaut wurden. 3 einzigartige Leuchten an der Decke bilden einen unterhaltsamen Gegensatz. Diese sorgen im Inneren des Cloister für ein homogenes Licht. Faszinierendes Möbel Design aus einfachen Mitteln mit hohem Funktionscharakter, auch dafür steht Fabien Cappello.
+ hier weiterlesen & mehr fotos »
by Philipp {Studio5555.de} on 5. Dezember 2011

Shoesme ist eine kleine niederländische Kinderschuh-Ladenkette. Vom Entwurf über die Produktion bis hin zum Verkauf wird alles aus einer Hand organisiert. Die Interieur-Designer von Teunprojects entwarfen das gesamte Shopkonzept. Große bunte Würfel bilden eine flexible Ladengestaltung. Diese können zu Tischen, Verkaufstheken oder Hocker zusammengesteckt werden. Ein unverwechselbares Branding und noch genügend Raum zur Expansion. Die kleinen Kunden können mit den Würfeln spielerisch ihre Umgebung entwerfen. Im Interior besteht die Beleuchtung aus Hängeleuchten, die in dicken Kabeln verpackt sind. Eine 4000 Kelvinlampe soll die Schuhe im geeigneten Licht präsentieren. Farbentreue und Realismus der Produkte sollen dem Kunden gezeigt werden. Ein weiteres Schmankerl befindet sich an der Wand. Eine große Kugelbahn fasziniert nicht nur die Kinder, sondern zieht auch die Großen in ihren Bann. Interieurdesign und Branding gehen hier Hand in Hand. Nch nur einem Klick gibt es die Kugelbahn in einem Video in Aktion.
+ hier weiterlesen & mehr fotos »
by Philipp {Studio5555.de} on 30. November 2011

Rund 1.700 Designer, Entwickler, Forscher und Marketingstrategen von adidas bezogen im Juni am Konzernsitz in Herzogenaurach ihre neue Arbeitsumgebung. Die neue Gebäudekonzeption legt das Hauptaugenmerk auf die gläserne Kommunikationswege. Diese durchziehen den Innenhof des Gebäudes wie Schnürsenkel – Laces – eines Sportschuhs. Das Berliner Designbüro KINZO gewann den von adidas ausgeschriebenen Ideenwettbewerb für ein funktionsoptimiertes, modulares Möblierungssystem und übersetzte das kommunikationsfördernde Architekturkonzept von kadawittfeldarchitektur in ein maßgeschneidertes Möbel- und Interiordesign. WORKOUT ist der Arbeitstitel des Konzepts, das adidas Mitarbeitern neue Freiräume und Möglichkeiten des Teamplays eröffnen sollen. Hierfür entwickelte KINZO ein rund 46 Elemente umfassendes Modulsystem, aus dem sich flexibel teamorientierte Räume, Zonen und Arbeitsplätze bilden lassen. Als Herzstück des Systems fungiert der Teamplayer, ein multifunktionales Raummodul mit konischen Seitenflächen. Wie ein offener Rahmen lässt sich der Teamplayer nach Bedarf unterschiedlich ausrüsten und nutzen: Als halb- oder raumhohes Raumteiler-Modul gliedert er die offenen Büroflächen – zugleich bildet er das Trägersystem für Tischplatten, Kleiderständer, abschließbare Container und magnetische Lochblech-Wände, in die sich Halterungen für Bälle, Schuhe und Accessoires einhängen lassen. Entwurfsskizzen und Fotos lassen sich einfach per Magnet daran befestigen.
+ hier weiterlesen & mehr fotos »
by Philipp {Studio5555.de} on 28. November 2011

Der deutsche Designer Reinhard Dienes ließ sich für seine Leuchte von einem Punchball inspirieren. Diese hängt an einem Kabel von der Decke herab und erzeugt ein diffuses Licht. Möglich wird dies durch eine Edelstahlplatte mit Löchern. Dieses reflektiert einen Großteil von dem Licht in den Raum. Die Löcher lassen einen kleinen Teil hindurch. Ein einfaches Design mit großer Wirkung. Erhältlich ist die Punch Light in unterschiedlichen Farben. Seine aggressive Form bricht jedes Interieur Design gekonnt auf und vertreibt damit jede Langeweile.
+ hier weiterlesen & mehr fotos »
by Philipp {Studio5555.de} on 22. November 2011

Designer Junpei Tamaki erschuf aus einer Anzahl von 2450 Acrylglas Sticks die beiden Sessel 2450 white und clear. Jeder Stick misst nur 5 mm und wurden zu seiner endgültigen Form verklebt. Je nach Lichteinfall wirken die beiden Möbelstücke auf den Beobachter wie Glas oder Eis. Beim näheren Betrachten erkennt man seine Struktur die selbst ein Muster in den Sessel wirft. Das Möbeldesign wirkt wie eine Skulptur, bietet dennoch genügend Stabilität zur wichtigsten Funktion: Dem Sitzen.
+ hier weiterlesen & mehr fotos »
by Philipp {Studio5555.de} on 21. November 2011

Der französische Designer Frédéric Flanquart erschuf, im wahren Sinne, aus der Asche ein gigantisches Wohnloft. Das alte Wohnhaus ist bis auf die Grundmauern abgebrannt gewesen. Das Gebäude glänzte eins mit zentraler Lage in Paris und einer 360 Grad Panoramasicht. Der Bauherr wollte den Phönix aus der Asche haben. Alles sollte schöner, geräumiger und funktionaler werden. Dennoch sollte die Aussicht eine integrale Rolle spielen. Zurückgezogenheit aus dem stressigen Stadtleben musste auch berücksichtigt werden. Frédéric Flanquart nutzte eine rustikale Balkenstruktur als klassisches Element der Geborgenheit. Frisches Möbel Design wertet den Interieur Bereich merklich auf. Der rote Faden sind rote Stilelemente die sich durch das ganze Loft ziehen. Fenster leiten warme Sonnenstrahlen in das Le Loft Des Innocents. Eine indirekte Beleuchtung in der Balkenkonstruktion erzeugt einen Ort der Ruhe. Bei Dunkelheit setzt eine in den Schränken verbaute Ambientebeleuchtung ein. Diese ganzen ausgearbeiteten Details verbinden die Komplexität, Einfachheit und Leichtigkeit des Projekts. Der Umbau dauerte ganze 18 Monate. Doch es hat sich gelohnt, trotz der schwierigen Geometrie wurde eine klare architektonische Linienführung gefunden.
+ hier weiterlesen & mehr fotos »