by Philipp {Studio5555.de} on 23. Januar 2012

Computertechnologie, hohe handwerkliche Fähigkeiten und Design treffen bei den Arbeiten von Matthias Pliessnig aufeinander. Er beginnt mit einer Zeichnung und formt diese nach seinen Vorstellungen. Interaktionen mit den Möbelstücken fließen in den Prozess ein. Die Umsetzung erfolgt in eine 3D Computersoftware. Das Spiel der Geometrie in eine kinetische Form wird eingeleitet. Designer Matthias Pliessnig kreierte auch so die Pinch Bank. Eine Sitzbank mit vielen Gesichtern. Je nach Blickwinkel werden unterschiedliche Formen sichtbar. Hohe dynamische Kurven verleihen dem Ganzen eine gewisse Authentizität. Der Bau dieser Sitzgelegenheit beträgt 5 Wochen und kostet 16.000 US $. Ein Möbel mit hohen Kunstfaktor.
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by Philipp {Studio5555.de} on 18. Januar 2012

Pures Wohnen in einem traditionellen Baustil wurde in dem Ort Minoh realisiert. Gelegen an einem Hang ragt das Haus über den ruhigen Ort mit bester Aussicht. Schnell und mit einem kleinen Budget musste das Einfamilienanwesen gebaut werden. Eine einfache Raumaufteilung befindet sich unter der traditionellen Dachkonstruktion. Die Coo Planning Architekten nutzten die Umgebung geschickt aus. Zur Straße hingerichtet gibt es nur ein kleines Fenster. Das Leben spielt sich zum Hang ab. Das Wohnzimmer glänzt mit einer Küchenzeile mit Blick auf die Umgebung. Die Schlafgemächer befinden sich im Dachgeschoss mit einer Holzvollverkleidung. Fenster leiten Sonnenlicht in diesen erdrückenden Ort. Der Innenraum erinnert an ein Vogelhäuschen. Holz ist einer der Hauptbestandteile dieses Anwesens. Konträr bildet ein Steinboden den Eingangsbereich. Die Handschrift der Architekten von Coo Planning zeugen von einer hohen Holznutzung im strukturierten Aufbau.
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by Philipp {Studio5555.de} on 12. Dezember 2011

Die Sanierungsarbeiten sind abgeschlossen und das Einfamilienhaus, in einem Tokio Wohnviertel, erstrahlt im neuen Glanz. Früher war das Gebäude mit seinen kleinen dunklen Räumen und braunen Fliesen auf der Außenseite kein schöner Wohlfühlort. Die Besitzer wollte das Haus in das Straßenbild integriert wissen. Eine neue Raumaufteilung sollte Wohngröße und Sonnenlicht in den verwinkelten Bau bringen. Beauftragt wurde Keiji Ashizawa Design der dem Domizil modernes Leben einhauchen sollte. Zuerst wurde ein Konzept für mehr Raum und natürliches Sonnenlicht entwickelt. Entstanden ist auf dem Dach eine Stahlkonstruktion die den toten Raum nutzt. Gleichzeitig wurde damit ein gigantisches Dachfenster geschaffen. Holzlamellen agieren als Diffusor und leiten das Licht in die unteren Stockwerke. Die Räume wurden der neuen Architektur angepasst. So befinden sich Aufenthaltsräume wie Wohnzimmer, Küche und Arbeitszimmer in den oberen Stockwerken. Schlafzimmer und Bad wurden nach unten verlegt. So profitieren die Räume, in denen sich man am meisten aufhält, von der Lichtflut. Das SKYCOURT verschmelzt Außen- wie Innenbereiche gekonnt miteinander. Ermöglicht wird dies durch die großen Fenster und Raumöffnungen auf allen Seiten. Edles Parkett vermittelt die Hochwertigkeit des Projekts und setzt die nötigen Akzente von natürlichen Materialien. Die Sanierungsarbeiten haben sich für die Bewohner gelohnt, sie wurden mit einem gigantischen Blick über die Dächer Tokyos belohnt.
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by Philipp {Studio5555.de} on 6. Dezember 2011

Möbeldesigner Fabien Cappello bediente sich der lateinischen Sprache und benannte seine Sitzgruppe Cloister. Abgeleitet von dem Wort “claustrum” bedeutet dies Käfig, enger Durchgang oder Bollwerk. Sehr passend, da es nur einen Eingang gibt um in die runde Sitzfestung einzutreten. Einerseits bietet Cloister genügend Privatsphäre für zu neugierige Blicke. Andererseits schafft es Fabien durch die Lamellen-Form ein Gefühl der Offenheit und der Verbundenheit zur Umwelt aufzubauen. Diese architektonisch anmutende Konstruktion besteht aus 95 Holzschnitten, die durch Stahlklammern vor Ort zusammengebaut wurden. 3 einzigartige Leuchten an der Decke bilden einen unterhaltsamen Gegensatz. Diese sorgen im Inneren des Cloister für ein homogenes Licht. Faszinierendes Möbel Design aus einfachen Mitteln mit hohem Funktionscharakter, auch dafür steht Fabien Cappello.
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by Philipp {Studio5555.de} on 29. November 2011

Die WAFFT Möbel Collection ist ein Geniestreich der japanischen Designer Takaaki Tani und Kazunori Matsumura. Der Wafft Hocker besticht durch seine Einfachheit. Der Wafft Tisch durch seine strickte Geradlinigkeit. Hauchdünn und dennoch äußerst stabil hebt sich dieses Design ab. Man könnte meinen die beiden Möbelstücke bestehen aus Pappe. Doch die beiden Materialexperten verwendeten einen Buchenholz-Aluminium Mix. Des weiteren adaptierte das Kreativ-Duo die statische Architektur. Wer denkt, dass die Biegungen beim Wafft Hocker für eine Schwachstelle sorgen der irrt. Eine weitere Blendung der Wahrnehmung, denn dies erhöht die Stabilität. Genauso wie bei dem Wafft Tisch sind die Beine wie beim Brückenbau angeordnet und verteilen die Kräfte gleichmäßig in die Konstruktion. Ingenieurskunst und ein Hybridmaterialmix erzeugen neue Designwelten.
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by Philipp {Studio5555.de} on 23. November 2011
© Justin Maconochie Photography
Das Architekturbüro inFORM studio haben für Ann Arbor, Michigan eine neue Stadtbibliothek entworfen. Auf einem über 1500 qm großen Grundstück wurde das neue Gebäude so in die Landschaft integriert das es eine natürliche Schutzfunktion übernimmt. Als Schutzbarriere zwischen einem unberührten Öko-System und den Stadtbewohnern. Im Design Prozess spielte Nachhaltigkeit eine übergeordnete Rolle. So wurden Rohstoffe wie sterbende Bäume, die durch Emerald Ash Borer befallen waren, in die Planung miteinbezogen. Diese sehr aggressive Käferart bohrt sich durch das Innere der Bäume. Diese müssen abgeholzt werden um das umliegende Ökosystem zu schützen. Dennoch bleibt ein Holzkern im Stamm verwertbar. Nach reiflicher Überlegung sollte das Holz seinen Weg in das Innere des Bibliothekskomplexes finden. Böden, Wände, Decke und die Design Struktur wurden auf dieses Holz zielgerichtet konzipiert. Durch die Verwendung dieses Rohstoffes ist ein hochwertiger Wohlfühlort entstanden.
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by Philipp {Studio5555.de} on 21. November 2011

Der französische Designer Frédéric Flanquart erschuf, im wahren Sinne, aus der Asche ein gigantisches Wohnloft. Das alte Wohnhaus ist bis auf die Grundmauern abgebrannt gewesen. Das Gebäude glänzte eins mit zentraler Lage in Paris und einer 360 Grad Panoramasicht. Der Bauherr wollte den Phönix aus der Asche haben. Alles sollte schöner, geräumiger und funktionaler werden. Dennoch sollte die Aussicht eine integrale Rolle spielen. Zurückgezogenheit aus dem stressigen Stadtleben musste auch berücksichtigt werden. Frédéric Flanquart nutzte eine rustikale Balkenstruktur als klassisches Element der Geborgenheit. Frisches Möbel Design wertet den Interieur Bereich merklich auf. Der rote Faden sind rote Stilelemente die sich durch das ganze Loft ziehen. Fenster leiten warme Sonnenstrahlen in das Le Loft Des Innocents. Eine indirekte Beleuchtung in der Balkenkonstruktion erzeugt einen Ort der Ruhe. Bei Dunkelheit setzt eine in den Schränken verbaute Ambientebeleuchtung ein. Diese ganzen ausgearbeiteten Details verbinden die Komplexität, Einfachheit und Leichtigkeit des Projekts. Der Umbau dauerte ganze 18 Monate. Doch es hat sich gelohnt, trotz der schwierigen Geometrie wurde eine klare architektonische Linienführung gefunden.
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by Philipp {Studio5555.de} on 3. November 2011

Im Zuge der Vienna Design Week 2011 zeigen die Neuen Wiener Werkstätten den speziell für diese Ausstellung entworfenen M3-Chair. Das Einzelstück ist eine Gegenüberstellung zu dem Serienprodukt FX10 Lounge-Chair, ein sechs Jahre älterer Entwurf Thomas Feichtners, der mittlerweile zum österreichischen Designklassiker avancierte. Beide Möbel verbindet das geometrische Thema; entgegengesetzt zum geschlossenen Körper des Lounge-Chairs, ist der M3-Chair eine offene, freitragende Konstruktion aus Holz. Die Installation zeigt nicht nur das Spannungsfeld zwischen geschlossen und offen, schwer und leicht, Fläche und Linie, zwischen Serienprodukt und Einzelstück, sondern auch eine Symbiose zwischen traditionellem Handwerk und zeitgenössischem Design.
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