by Philipp {Studio5555.de} on 24. November 2011

Die Pasing Arcaden, in der Nähe des Münchners Hauptbahnhof, stehen für Funktionalität. Sogar für Multifunktionalität. Das 67.000 qm große Gebäude vereint Wohnen, Gastronomie und Einkaufen in einem. Überdies befinden sich grüne Freiflächen und ein Kinderspielplatz auf den Dachstockwerken. Eine ganz neue Wohnkultur wurde so in das Stadtbild integriert. Dafür wurde das Architekturbüro Allmann Sattler Wappner Architekten von der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB) mit dem Zertifikat in Gold prämiert. Für die Prämierung waren nicht nur die ökologischen Aspekte, wie Grundwassernutzung, Geothermie, die Versorgung über Fernwärme und ein verbessertes Mikroklima durch Dachbegrünung ausschlaggebend, sondern auch soziokulturelle und ökonomische Belange, wie die optimale Integration und Anbindung an den Personennahverkehr und die beispielhafte Kombination von Handel, Dienstleistungen, Gastronomie und Wohnen sowie die hohe Aufenthaltsqualität. Die Gesamtkosten für die Pasing Arcaden betrugen 86 Mio. Euro.
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by Philipp {Studio5555.de} on 23. November 2011
© Justin Maconochie Photography
Das Architekturbüro inFORM studio haben für Ann Arbor, Michigan eine neue Stadtbibliothek entworfen. Auf einem über 1500 qm großen Grundstück wurde das neue Gebäude so in die Landschaft integriert das es eine natürliche Schutzfunktion übernimmt. Als Schutzbarriere zwischen einem unberührten Öko-System und den Stadtbewohnern. Im Design Prozess spielte Nachhaltigkeit eine übergeordnete Rolle. So wurden Rohstoffe wie sterbende Bäume, die durch Emerald Ash Borer befallen waren, in die Planung miteinbezogen. Diese sehr aggressive Käferart bohrt sich durch das Innere der Bäume. Diese müssen abgeholzt werden um das umliegende Ökosystem zu schützen. Dennoch bleibt ein Holzkern im Stamm verwertbar. Nach reiflicher Überlegung sollte das Holz seinen Weg in das Innere des Bibliothekskomplexes finden. Böden, Wände, Decke und die Design Struktur wurden auf dieses Holz zielgerichtet konzipiert. Durch die Verwendung dieses Rohstoffes ist ein hochwertiger Wohlfühlort entstanden.
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by Philipp {Studio5555.de} on 22. November 2011

Designer Junpei Tamaki erschuf aus einer Anzahl von 2450 Acrylglas Sticks die beiden Sessel 2450 white und clear. Jeder Stick misst nur 5 mm und wurden zu seiner endgültigen Form verklebt. Je nach Lichteinfall wirken die beiden Möbelstücke auf den Beobachter wie Glas oder Eis. Beim näheren Betrachten erkennt man seine Struktur die selbst ein Muster in den Sessel wirft. Das Möbeldesign wirkt wie eine Skulptur, bietet dennoch genügend Stabilität zur wichtigsten Funktion: Dem Sitzen.
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by Philipp {Studio5555.de} on 21. November 2011

Der französische Designer Frédéric Flanquart erschuf, im wahren Sinne, aus der Asche ein gigantisches Wohnloft. Das alte Wohnhaus ist bis auf die Grundmauern abgebrannt gewesen. Das Gebäude glänzte eins mit zentraler Lage in Paris und einer 360 Grad Panoramasicht. Der Bauherr wollte den Phönix aus der Asche haben. Alles sollte schöner, geräumiger und funktionaler werden. Dennoch sollte die Aussicht eine integrale Rolle spielen. Zurückgezogenheit aus dem stressigen Stadtleben musste auch berücksichtigt werden. Frédéric Flanquart nutzte eine rustikale Balkenstruktur als klassisches Element der Geborgenheit. Frisches Möbel Design wertet den Interieur Bereich merklich auf. Der rote Faden sind rote Stilelemente die sich durch das ganze Loft ziehen. Fenster leiten warme Sonnenstrahlen in das Le Loft Des Innocents. Eine indirekte Beleuchtung in der Balkenkonstruktion erzeugt einen Ort der Ruhe. Bei Dunkelheit setzt eine in den Schränken verbaute Ambientebeleuchtung ein. Diese ganzen ausgearbeiteten Details verbinden die Komplexität, Einfachheit und Leichtigkeit des Projekts. Der Umbau dauerte ganze 18 Monate. Doch es hat sich gelohnt, trotz der schwierigen Geometrie wurde eine klare architektonische Linienführung gefunden.
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by Philipp {Studio5555.de} on 16. November 2011

In der Nähe von Chicago hat Designer Jason Lewis seine Werkstatt. Dort stellt Jason seine modernen Massivholzmöbel nach seinen Vorstellungen her. Dabei bedient er sich klassischen Herstellungstechniken wie Einsteck- und Zapfverbindungen. Die Möbel werden aus inländischen Laubhölzern handgefertigt. Der Standard-Finish der Tische, Stühle und Schränke besteht aus einem Holzöl Urethan-Mix. Dabei werden mehrere Schichten von Hand aufgetragen und geschliffen. Abgeschlossen wird meist mit einer letzten Schicht Wachs. Natürlich fertigt Jason Lewis seine Möbelstücke auch nach Kundenwünschen an. Material, Details und Größe können fast beliebig gewählt werden. Für die Harmonie der Details sorgt der Designer selbst. Persönliche Beratung sowie ein Besuch der Werkstätten in Chicago ist ebenfalls möglich.
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by Philipp {Studio5555.de} on 15. November 2011

Auf einem alten Londoner Warenhaus wurde eine gigantische Wohnraumerweiterung installiert. Die Architekten von Tonkin Liu bekamen von der wachsenden Familie die Aufgabe neuen Wohnraum zu erschaffen. Eine moderne Stahlkonstruktion wurde auf dem Hausdach platziert. Große Fenster lassen genügend Sonnenlicht in den Lebensraum. Eine durchdachte Bepflanzung bringt Leben in das triste Stadtbild. Natur, ein ausgeklügeltes Design und viele rechtliche Hürden später, steht auf dem alteingesessenen Einfamilienhaus ein echter Wohntraum. Eine Symbiose aus moderner Architektur und klassischen Stil. Beides ist möglich. So auch ein Badezimmer beleuchtet mit natürlichem Sonnenlicht, Designerküche mit viel Platz und natürlich auch Arbeitsräume.
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by Philipp {Studio5555.de} on 14. November 2011

Der spanische Industriedesigner Christian Vivanco ließ sich von den alten buddhistischen Tempeln inspirieren. Das Herzstück eines jeden Tempels ist die Haupthalle, hondō (oft auch “kondō” die “Goldene Halle” genannt). Kondo ist eine Antwort auf eine grundlegende Frage: Wie kann ein einfaches und funktionales Objekt eine der kultigsten Elemente in der orientalischen Architektur vermitteln? Das Ergebnis der Frage ist ein Paar von Leuchten die nur aus zwei lasergeschnittenen Blechen besteht. Einzigartig in der Ausführung gibt es die Kondo Leuchte in einer großen und kleinen Ausführung. Die XL Version besitzt ein beidseitiges Dach, die S Variante nur ein halbes. Unterschiedliche Farben sind natürlich auch verfügbar. Christian Vivanco zeigt wie man Tradition und zeitgenössisches Design mit modernen Materialien vereint.
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by Philipp {Studio5555.de} on 10. November 2011

Für den italienischen Heizungshersteller Immergas wurde von den Architekten Iotti + Pavarani Architetti ein neues Ausbildungszentrum geplant. Das neue Domus Technica Immergas ist Schnittstelle zwischen Weiterbildung und Entwicklung neuer Wärmetechniken. Gleichzeitig wurde es als offenes Labor gestaltet. Ein reger Informationsaustausch ist somit ermöglicht. Das Gebäude wurde als prismatischen Block konzipiert. Gleich bei der Anfahrt wird klar, hier ist etwas anders. Eine klare Abkupplung zu dem Bürogebäude der Wärmetechnik Firma. Das Besondere Highlight des Gebäudes: Bei Nachteinbruch wandelt ein Beleuchtungssystem das Domus Technica Immergas in eine Design Leuchte um. Der Strom wird von einem Photovoltaik System geliefert. Eine geniale Idee sich von den anderen Bauten klar abzutrennen.
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