adidas Interiordesign von KINZO

by Philipp {Studio5555.de} on 30. November 2011

adidas Interiordesign KINZO

Rund 1.700 Designer, Entwickler, Forscher und Marketingstrategen von adidas bezogen im Juni am Konzernsitz in Herzogenaurach ihre neue Arbeitsumgebung. Die neue Gebäudekonzeption legt das Hauptaugenmerk auf die gläserne Kommunikationswege. Diese durchziehen den Innenhof des Gebäudes wie Schnürsenkel – Laces – eines Sportschuhs. Das Berliner Designbüro KINZO gewann den von adidas ausgeschriebenen Ideenwettbewerb für ein funktionsoptimiertes, modulares Möblierungssystem und übersetzte das kommunikationsfördernde Architekturkonzept von kadawittfeldarchitektur in ein maßgeschneidertes Möbel- und Interiordesign. WORKOUT ist der Arbeitstitel des Konzepts, das adidas Mitarbeitern neue Freiräume und Möglichkeiten des Teamplays eröffnen sollen. Hierfür entwickelte KINZO ein rund 46 Elemente umfassendes Modulsystem, aus dem sich flexibel teamorientierte Räume, Zonen und Arbeitsplätze bilden lassen. Als Herzstück des Systems fungiert der Teamplayer, ein multifunktionales Raummodul mit konischen Seitenflächen. Wie ein offener Rahmen lässt sich der Teamplayer nach Bedarf unterschiedlich ausrüsten und nutzen: Als halb- oder raumhohes Raumteiler-Modul gliedert er die offenen Büroflächen – zugleich bildet er das Trägersystem für Tischplatten, Kleiderständer, abschließbare Container und magnetische Lochblech-Wände, in die sich Halterungen für Bälle, Schuhe und Accessoires einhängen lassen. Entwurfsskizzen und Fotos lassen sich einfach per Magnet daran befestigen.

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WAFFT Collection von Takaaki Tani und Kazunori Matsumura

by Philipp {Studio5555.de} on 29. November 2011

Wafft Stool Hocker

Die WAFFT Möbel Collection ist ein Geniestreich der japanischen Designer Takaaki Tani und Kazunori Matsumura. Der Wafft Hocker besticht durch seine Einfachheit. Der Wafft Tisch durch seine strickte Geradlinigkeit. Hauchdünn und dennoch äußerst stabil hebt sich dieses Design ab. Man könnte meinen die beiden Möbelstücke bestehen aus Pappe. Doch die beiden Materialexperten verwendeten einen Buchenholz-Aluminium Mix. Des weiteren adaptierte das Kreativ-Duo die statische Architektur. Wer denkt, dass die Biegungen beim Wafft Hocker für eine Schwachstelle sorgen der irrt. Eine weitere Blendung der Wahrnehmung, denn dies erhöht die Stabilität. Genauso wie bei dem Wafft Tisch sind die Beine wie beim Brückenbau angeordnet und verteilen die Kräfte gleichmäßig in die Konstruktion. Ingenieurskunst und ein Hybridmaterialmix erzeugen neue Designwelten.

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Punch Light von Reinhard Dienes

by Philipp {Studio5555.de} on 28. November 2011

Punch Light Leuchte Reinhard Dienes

Der deutsche Designer Reinhard Dienes ließ sich für seine Leuchte von einem Punchball inspirieren. Diese hängt an einem Kabel von der Decke herab und erzeugt ein diffuses Licht. Möglich wird dies durch eine Edelstahlplatte mit Löchern. Dieses reflektiert einen Großteil von dem Licht in den Raum. Die Löcher lassen einen kleinen Teil hindurch. Ein einfaches Design mit großer Wirkung. Erhältlich ist die Punch Light in unterschiedlichen Farben. Seine aggressive Form bricht jedes Interieur Design gekonnt auf und vertreibt damit jede Langeweile.

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Pasing Arcaden von Allmann Sattler Wappner Architekten

by Philipp {Studio5555.de} on 24. November 2011

Pasing Arcaden Allmann Sattler Wappner Architekten

Die Pasing Arcaden, in der Nähe des Münchners Hauptbahnhof, stehen für Funktionalität. Sogar für Multifunktionalität. Das 67.000 qm große Gebäude vereint Wohnen, Gastronomie und Einkaufen in einem. Überdies befinden sich grüne Freiflächen und ein Kinderspielplatz auf den Dachstockwerken. Eine ganz neue Wohnkultur wurde so in das Stadtbild integriert. Dafür wurde das Architekturbüro Allmann Sattler Wappner Architekten von der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB) mit dem Zertifikat in Gold prämiert. Für die Prämierung waren nicht nur die ökologischen Aspekte, wie Grundwassernutzung, Geothermie, die Versorgung über Fernwärme und ein verbessertes Mikroklima durch Dachbegrünung ausschlaggebend, sondern auch soziokulturelle und ökonomische Belange, wie die optimale Integration und Anbindung an den Personennahverkehr und die beispielhafte Kombination von Handel, Dienstleistungen, Gastronomie und Wohnen sowie die hohe Aufenthaltsqualität. Die Gesamtkosten für die Pasing Arcaden betrugen 86 Mio. Euro.

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Ann Arbor Bibliothek von inFORM studio

by Philipp {Studio5555.de} on 23. November 2011

Ann Arbor Bibliothek inFORM studio

© Justin Maconochie Photography

Das Architekturbüro inFORM studio haben für Ann Arbor, Michigan eine neue Stadtbibliothek entworfen. Auf einem über 1500 qm großen Grundstück wurde das neue Gebäude so in die Landschaft integriert das es eine natürliche Schutzfunktion übernimmt. Als Schutzbarriere zwischen einem unberührten Öko-System und den Stadtbewohnern. Im Design Prozess spielte Nachhaltigkeit eine übergeordnete Rolle. So wurden Rohstoffe wie sterbende Bäume, die durch Emerald Ash Borer befallen waren, in die Planung miteinbezogen. Diese sehr aggressive Käferart bohrt sich durch das Innere der Bäume. Diese müssen abgeholzt werden um das umliegende Ökosystem zu schützen. Dennoch bleibt ein Holzkern im Stamm verwertbar. Nach reiflicher Überlegung sollte das Holz seinen Weg in das Innere des Bibliothekskomplexes finden. Böden, Wände, Decke und die Design Struktur wurden auf dieses Holz zielgerichtet konzipiert. Durch die Verwendung dieses Rohstoffes ist ein hochwertiger Wohlfühlort entstanden.

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2450 white / clear von Junpei Tamaki

by Philipp {Studio5555.de} on 22. November 2011

2450 white / clear von Junpei Tamaki

Designer Junpei Tamaki erschuf aus einer Anzahl von 2450 Acrylglas Sticks die beiden Sessel 2450 white und clear. Jeder Stick misst nur 5 mm und wurden zu seiner endgültigen Form verklebt. Je nach Lichteinfall wirken die beiden Möbelstücke auf den Beobachter wie Glas oder Eis. Beim näheren Betrachten erkennt man seine Struktur die selbst ein Muster in den Sessel wirft. Das Möbeldesign wirkt wie eine Skulptur, bietet dennoch genügend Stabilität zur wichtigsten Funktion: Dem Sitzen.

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Le Loft Des Innocents von Frédéric Flanquart

by Philipp {Studio5555.de} on 21. November 2011

Der französische Designer Frédéric Flanquart erschuf, im wahren Sinne, aus der Asche ein gigantisches Wohnloft. Das alte Wohnhaus ist bis auf die Grundmauern abgebrannt gewesen. Das Gebäude glänzte eins mit zentraler Lage in Paris und einer 360 Grad Panoramasicht. Der Bauherr wollte den Phönix aus der Asche haben. Alles sollte schöner, geräumiger und funktionaler werden. Dennoch sollte die Aussicht eine integrale Rolle spielen. Zurückgezogenheit aus dem stressigen Stadtleben musste auch berücksichtigt werden. Frédéric Flanquart nutzte eine rustikale Balkenstruktur als klassisches Element der Geborgenheit. Frisches Möbel Design wertet den Interieur Bereich merklich auf. Der rote Faden sind rote Stilelemente die sich durch das ganze Loft ziehen. Fenster leiten warme Sonnenstrahlen in das Le Loft Des Innocents. Eine indirekte Beleuchtung in der Balkenkonstruktion erzeugt einen Ort der Ruhe. Bei Dunkelheit setzt eine in den Schränken verbaute Ambientebeleuchtung ein. Diese ganzen ausgearbeiteten Details verbinden die Komplexität, Einfachheit und Leichtigkeit des Projekts. Der Umbau dauerte ganze 18 Monate. Doch es hat sich gelohnt, trotz der schwierigen Geometrie wurde eine klare architektonische Linienführung gefunden.

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Jason Lewis Möbeldesigner

by Philipp {Studio5555.de} on 16. November 2011

In der Nähe von Chicago hat Designer Jason Lewis seine Werkstatt. Dort stellt Jason seine modernen Massivholzmöbel nach seinen Vorstellungen her. Dabei bedient er sich klassischen Herstellungstechniken wie Einsteck- und Zapfverbindungen. Die Möbel werden aus inländischen Laubhölzern handgefertigt. Der Standard-Finish der Tische, Stühle und Schränke besteht aus einem Holzöl Urethan-Mix. Dabei werden mehrere Schichten von Hand aufgetragen und geschliffen. Abgeschlossen wird meist mit einer letzten Schicht Wachs. Natürlich fertigt Jason Lewis seine Möbelstücke auch nach Kundenwünschen an. Material, Details und Größe können fast beliebig gewählt werden. Für die Harmonie der Details sorgt der Designer selbst. Persönliche Beratung sowie ein Besuch der Werkstätten in Chicago ist ebenfalls möglich.

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