by Philipp {Studio5555.de} on 31. Januar 2012

Designer Gilli Kuchik vom Bakery Studio entwarf den 8 Bit Drawers Schrank. Eine Anlehnung an die Arbeiten von Shiru Kuramata. Jede Schublade wird als eigenständige Einheit angesehen. Durch die Kombination mit anderen Schubladen im Schrank ergeben sich unterschiedliche Gesamtbilder. Ganz so wie ein Pixelbild, bekannt z. B. beim Erstellen eines Favicon. Die Rückseite des 8 Bit Drawers wurde offen gelassen und eine ungehinderte Musterbildung ohne Schubladengriffe nutzt beide Seiten als Gestaltungselement. Ein echtes Spaßmöbelstück für die ganze Familie haben Bakery Studio in ihrer Werkstatt gezaubert.
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by Philipp {Studio5555.de} on 23. Januar 2012

Computertechnologie, hohe handwerkliche Fähigkeiten und Design treffen bei den Arbeiten von Matthias Pliessnig aufeinander. Er beginnt mit einer Zeichnung und formt diese nach seinen Vorstellungen. Interaktionen mit den Möbelstücken fließen in den Prozess ein. Die Umsetzung erfolgt in eine 3D Computersoftware. Das Spiel der Geometrie in eine kinetische Form wird eingeleitet. Designer Matthias Pliessnig kreierte auch so die Pinch Bank. Eine Sitzbank mit vielen Gesichtern. Je nach Blickwinkel werden unterschiedliche Formen sichtbar. Hohe dynamische Kurven verleihen dem Ganzen eine gewisse Authentizität. Der Bau dieser Sitzgelegenheit beträgt 5 Wochen und kostet 16.000 US $. Ein Möbel mit hohen Kunstfaktor.
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by Philipp {Studio5555.de} on 2. Januar 2012

Das Multi Level Appartement befindet sich im 18. Stock eines Moskauer Wohnhauses. Interior Designer Peter Kostelov gestaltete das 258 qm große Appartement nach den Wünschen des Besitzers komplett um. Die drei unterschiedlich alten Kinder sollten ihre eigenen Rückzugräume bekommen. Dennoch sollte eine zentrale Anlaufstelle auf dem ersten Stockwerk das Beisammensein fördern. Jetzt gibt es vier Stockwerke in der ehemaligen Maisonette-Wohnung die fließend miteinander verbunden sind. Möglich wird dies durch die eingesetzten Holzmaterialien, die sich durch das ganze Luxus-Appartement ziehen. Speziell angefertigte Einbauschränke nutzen den Platz gekonnt aus. Die Holzkonstruktionen bestechen durch ihre hohe Verarbeitungsqualität. Ein weiteren geschickten Einfall hatte Peter Kostelov im Esszimmer. Ein Esstisch gebaut aus Industriestahlträgern erzeugt einen eigensinnigen Kontrast. Passt jedoch zu dem schweren Look des Innenraums. Künstliche Wände aus Glas trennen die Teilbereiche gekonnt ab. Lassen jedoch genügend Sonnenlicht durch. Ein Wohnbereich mit monolithischen Charakter in Russlands Hauptstadt.
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by Philipp {Studio5555.de} on 29. Dezember 2011

Designer Benjamin Hubert erstellte im Zuge einer Zusammenarbeit mit De La Espada eine interessante Möbelcollection. Die entstandene Produkte stehen für die Fähigkeiten und Kenntnisse der Kunsthandwerkgilde. Hochwertige Materialien wie Automobil-Leder, Holz, Stein, Metall und Marmor verschmelzen zu einen Objekt. Dabei agiert die Hand des jeweiligen Schöpfers bzw. Handwerkers. Alle Objekte werden per Hand in seine gewünschte Form bearbeitet. Das Leder wird exakt zugeschnitten. Das Holz bekommt in der Tischlerei vom Schreiner seine perfekte Form. Feinste Unterschiede werden in akribischer Kleinstarbeit per Hand beseitigt. Der gigantische Marmorblock wird auf der Drechselbank gerundet. Das entstandene Möbeldesign besteht aus Stühlen, Leuchten, Hocker und einem Tisch. Die ganze Interieurkollektion gibt es nach nur einem Klick.
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by Philipp {Studio5555.de} on 6. Dezember 2011

Möbeldesigner Fabien Cappello bediente sich der lateinischen Sprache und benannte seine Sitzgruppe Cloister. Abgeleitet von dem Wort “claustrum” bedeutet dies Käfig, enger Durchgang oder Bollwerk. Sehr passend, da es nur einen Eingang gibt um in die runde Sitzfestung einzutreten. Einerseits bietet Cloister genügend Privatsphäre für zu neugierige Blicke. Andererseits schafft es Fabien durch die Lamellen-Form ein Gefühl der Offenheit und der Verbundenheit zur Umwelt aufzubauen. Diese architektonisch anmutende Konstruktion besteht aus 95 Holzschnitten, die durch Stahlklammern vor Ort zusammengebaut wurden. 3 einzigartige Leuchten an der Decke bilden einen unterhaltsamen Gegensatz. Diese sorgen im Inneren des Cloister für ein homogenes Licht. Faszinierendes Möbel Design aus einfachen Mitteln mit hohem Funktionscharakter, auch dafür steht Fabien Cappello.
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by Philipp {Studio5555.de} on 5. Dezember 2011

Shoesme ist eine kleine niederländische Kinderschuh-Ladenkette. Vom Entwurf über die Produktion bis hin zum Verkauf wird alles aus einer Hand organisiert. Die Interieur-Designer von Teunprojects entwarfen das gesamte Shopkonzept. Große bunte Würfel bilden eine flexible Ladengestaltung. Diese können zu Tischen, Verkaufstheken oder Hocker zusammengesteckt werden. Ein unverwechselbares Branding und noch genügend Raum zur Expansion. Die kleinen Kunden können mit den Würfeln spielerisch ihre Umgebung entwerfen. Im Interior besteht die Beleuchtung aus Hängeleuchten, die in dicken Kabeln verpackt sind. Eine 4000 Kelvinlampe soll die Schuhe im geeigneten Licht präsentieren. Farbentreue und Realismus der Produkte sollen dem Kunden gezeigt werden. Ein weiteres Schmankerl befindet sich an der Wand. Eine große Kugelbahn fasziniert nicht nur die Kinder, sondern zieht auch die Großen in ihren Bann. Interieurdesign und Branding gehen hier Hand in Hand. Nch nur einem Klick gibt es die Kugelbahn in einem Video in Aktion.
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by Philipp {Studio5555.de} on 30. November 2011

Rund 1.700 Designer, Entwickler, Forscher und Marketingstrategen von adidas bezogen im Juni am Konzernsitz in Herzogenaurach ihre neue Arbeitsumgebung. Die neue Gebäudekonzeption legt das Hauptaugenmerk auf die gläserne Kommunikationswege. Diese durchziehen den Innenhof des Gebäudes wie Schnürsenkel – Laces – eines Sportschuhs. Das Berliner Designbüro KINZO gewann den von adidas ausgeschriebenen Ideenwettbewerb für ein funktionsoptimiertes, modulares Möblierungssystem und übersetzte das kommunikationsfördernde Architekturkonzept von kadawittfeldarchitektur in ein maßgeschneidertes Möbel- und Interiordesign. WORKOUT ist der Arbeitstitel des Konzepts, das adidas Mitarbeitern neue Freiräume und Möglichkeiten des Teamplays eröffnen sollen. Hierfür entwickelte KINZO ein rund 46 Elemente umfassendes Modulsystem, aus dem sich flexibel teamorientierte Räume, Zonen und Arbeitsplätze bilden lassen. Als Herzstück des Systems fungiert der Teamplayer, ein multifunktionales Raummodul mit konischen Seitenflächen. Wie ein offener Rahmen lässt sich der Teamplayer nach Bedarf unterschiedlich ausrüsten und nutzen: Als halb- oder raumhohes Raumteiler-Modul gliedert er die offenen Büroflächen – zugleich bildet er das Trägersystem für Tischplatten, Kleiderständer, abschließbare Container und magnetische Lochblech-Wände, in die sich Halterungen für Bälle, Schuhe und Accessoires einhängen lassen. Entwurfsskizzen und Fotos lassen sich einfach per Magnet daran befestigen.
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by Philipp {Studio5555.de} on 29. November 2011

Die WAFFT Möbel Collection ist ein Geniestreich der japanischen Designer Takaaki Tani und Kazunori Matsumura. Der Wafft Hocker besticht durch seine Einfachheit. Der Wafft Tisch durch seine strickte Geradlinigkeit. Hauchdünn und dennoch äußerst stabil hebt sich dieses Design ab. Man könnte meinen die beiden Möbelstücke bestehen aus Pappe. Doch die beiden Materialexperten verwendeten einen Buchenholz-Aluminium Mix. Des weiteren adaptierte das Kreativ-Duo die statische Architektur. Wer denkt, dass die Biegungen beim Wafft Hocker für eine Schwachstelle sorgen der irrt. Eine weitere Blendung der Wahrnehmung, denn dies erhöht die Stabilität. Genauso wie bei dem Wafft Tisch sind die Beine wie beim Brückenbau angeordnet und verteilen die Kräfte gleichmäßig in die Konstruktion. Ingenieurskunst und ein Hybridmaterialmix erzeugen neue Designwelten.
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