Architektur

Flurkapelle Illinois Institute of Technology von Ecker Architekten

by Philipp {Studio5555.de} on 7. Oktober 2010

Die ökumenische Flurkapelle steht auf einer Anhöhe zwischen den Ortschaften Seckach, Großeicholzheim und Bödigheim. Der 9 Meter hohe Turm des Gebäudes wirkt von außen transparent und durchscheinend. Innen jedoch ist der Turm vollständig geschlossen: Ein introvertierter Raum der Andacht und Ruhe. Der Abstand der Lamellen untereinander erscheint im Innenraum beim Blick nach oben durch die perspektivische Wirkung genau gleich. Dies macht die Distanz nach oben nicht messbar. Diese Verfremdung der perspektivischen Wirkung macht das Innere der Kapelle zu einem abstrakten Körper. Dieser ist gleichzeitig intim und doch grenzenlos. Der Sockel repräsentiert den Übergang zwischen dem Weltlichen und dem Göttlichen. Das Weltliche ist dargestellt durch den Vorplatz. Über das allseits offene Podest kommt der Besucher in den Vorraum. Umgeben von Holz gibt es dort nur den Blick empor in den Himmel und zum Turm, der die eigentliche Kapelle birgt.

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Sommer-Strand Haus auf Fire Island von Studio 27 Architecture

by Philipp {Studio5555.de} on 5. Oktober 2010

© Judy Davis @ Hoachlander Davis Photography

Ein Sommer-Strand Haus wäre wohl für jeden was. Doch ein Sommer-Strand Haus auf Fire Island im US Bundesstaat New York die Krönung. Die Insel überwältigt mit seinen endlos wirkenden Sandstrand sowie mit seiner Naturverbundenheit. So gut wie jeder Fleck der Ferieninsel ist Naturschutzgebiet. Das Architekturbüro Studio 27 Architecture überzeugt mit Pragmatismus. So wurde das Wohnhaus komplett mit Holz verkleidet, nicht ohne Hintergedanken. Dieses nimmt langsam die Patina der umliegenden Häuser an. Doch im Inneren gibt es die Verwöhnung aller Luxus-Sinne. Große Fenster garantieren natürlichen Lichteinfall und die boxenförmige Räumlichkeiten bietet ein hohes Platzniveu. So stehen auch Besucherempfänge auf der Agenda der Bewohner. Insgesamt ein sehr stimmeges Design mit Kompatibilität zum Inselhabitat.

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Architektonische Malerei von Marcus Alexis Freeman

by Philipp {Studio5555.de} on 30. September 2010

Marcus Alexis Freeman wurde 1974 in Cambridge geboren, wo er auch aufwuchs. Er begann seine Karriere mit einem Grafik Design Studium. Später arbeitet er als kommerzieller Designer bevor er sich wieder der Kunst widmete. Jetzt lebt und arbeitet Marcus Freeman in London. Dort hatte er schon einige Ausstellungen von seiner architektonische Malerei ausgestellt. Seine Gemälde sind schlicht gestaltet dennoch handelt es sich nicht nur um architektur Malerei sondern in erster Linie um Landschaftsbilder. Die Gebäude sind nur das Synonym, eine weitere Beschreibung des Umliegenden. Dabei nutzt Marcus nur wenige Elementen wie Licht und Schatten, das aber gekonnt. Die 3-Dimensionale Objekte projezieren ein Bild in den Köpfen des Betrachters der diese selbstständig ausfüllt. Die weiße Flächen bekommen Texturen und einen weiteren Charakter. Die Werke wurden in der Sartorial Contemporary Art (London) ausgestellt.

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Villa Wageningen von Mecanoo Architects

by Philipp {Studio5555.de} on 29. September 2010

© Christian Richters

Wie in der Zeit zurück versetzt bietet die Villa Wageningen einen absolut klassischen Charakter wieder. Ein elegantes Wohnhaus mit vielen Rundungen und Panoramen. Eine besondere Sichtweise eröffnet sich auf seine Umgebung. Die Bewohner können so eine Verbundenheit zur Natur eingehen sowie die unterschiedlichen Jahreszeiten genießen. Die niederländischen Architekten Mecanoo Architects haben viel mit Naturstoffen, wie die Holzverkleidung gearbeitet und die Wünsche des Bauherren respektabel umgesetzt. Der klassische Stil mit seinen zwei übereinander liegenden Grundplatten engt seine Bewohner in keinster Weise ein. Sondern ermöglicht ein über den Horizont Blick von der cuben artige oberen Etage.

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Embrace von Design Systems Ltd.

by Philipp {Studio5555.de} on 28. September 2010

Eine starke Neugestaltung der Fußgängerzone Kaifong Community Hall in Hong Kong wurde von dem Designbüro Design Systems Ltd. verwirklicht. Mit Embrace, was übersetzt heißt Umarmung, steht eine aufsehend erregende Reihe von Straßenlaternen die die Bäume auf dem Gehweg umarmt. Das Gesamtkonzept wurde mit den Preisen TID award, TID2009 (Taiwan Interior Design Award), GDC 2009 award (Graphic Design in China) und Bronze Award, APIDA 2007 (asia pacific interior design awards) ausgezeichnet. Desweiteren wurde die Fußgänger Zone Behinderten- und Seniorengerecht erbaut. Die Lampen bestehen aus Stahl mit einer Epoxy-Lackierung hergestellt.

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Einfamilienhaus Shimouma von Kazuya Saito Architects

by Philipp {Studio5555.de} on 23. September 2010

© Sadao Hotta

Das japanische Architekturbüro Kazuya Saito Architects haben in einen sehr dichten Wohngebiet in der Metropole Tokyo auf einen Grundstück von 4 Meter auf 11 Meter das maximale an Wohnraum herausgeholt. In ihrem ersten Projekt erinnert das dreistöckige Wohnhaus Shimouma von außen an ein Gridsystem, welches über die Wände darüber gelegt wurde. Danach wurde das Innere den Maßen angepasst. Das Einfamilienhaus bietet auf knappe 110 qm alles was man an Luxus benötigt. Einen integrierten Carport sowie einen Balkon und Dachterasse. Sogar ein getrenntes Penthhouse ist integriert, um seinen beiden Bewohnern genügend privaten Freiraum zu lassen. Das Haus selbst besteht aus einer Holzkonstruktion und ist 8,4 hoch.

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Living With Books and Art – Ein Loft in New York von UNStudio

by Philipp {Studio5555.de} on 13. September 2010

© Iwan Baan

Die Designer von UNStudio haben ein besonderes New Yorker Loft im Stadtteil Greenwich Village in Manhattan gestaltet. Sie verschmolzen den komplexen Wohnraum mit einer Gallerie und Bibliothek und entwickelten einen hybriden Lebensraum. Die Wände fließen durch das längliche Loft und schließen in sich selbst rundlich ab. Die geschwungene Bewegung erzielt eine besondere Dynamik, gleichzeitig schafft sie auch Fläche für die Kunstobjekte der Bewohner. Alles fließt in sich zusammen, trennt Wohnbereiche, aber alles in einem offenen urbanen Lifestyle. So können sich die Bewohner auch zurückziehen in Bücher wälzen oder einfach nur die Kunst genießen. Die hybriden Wände bestehen teilweise aus Glasfaser verstärkten Gips. Durch die großen Fenster ergibt sich eine unglaubliche Sicht auf die Skyline von Manhatten. Ein Traum in Weiß.

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Red Nest von Paul Coudamy

by Philipp {Studio5555.de} on 9. September 2010

Das Designstudio rund um Paul Coudamy bekam eine pikante Aufgabe gestellt. Sie sollen einen 23 qm Raum, in einer Pariser Wohnung, eine multifunktionale Einrichtung gestaltet. Dazu muss diese natürlich den extravaganten Geschmack des Bewohners treffen. Entstanden ist eine feuerrote Wand mit schiebbaren Bücherregal, dahinter verbirgt sich ein Bett und der Arbeitsplatz. Links neben den Bett liegt der Kleiderschrank verborgen. Weiter gelegen ist noch ein kleines Bad im edlen Beton-Look. Eine absolut spannende Umgebung in der der Bewohner einiges entdecken kann. Wie z. B. das geheime WC.

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