by Philipp {Studio5555.de} on 21. August 2009

Corey Baker ist Gründer des Designstudios Riva Limited Edition Furniture und erstellt einzigartige Möbel in einer kleinen Serie. Er schloss sein Industrie Design Studium mit Auszeichnung ab. Unter anderem arbeitete er schon für General Motors, Jaguar und Volkswagen als Auto-Ton-Modellierer.

In seinem Studio in Melbourne (Australien) entwirft er Möbel die vollkommen aus Holz bestehen. Darunter auch den geschwungenen Lofoten Lounger oder das Weinregal Float Wine Dais.

Sein Design soll visuell anregend sowie auch funktionell sein. Überwiegend benutzt er dazu wiedererneuerbares Australisches Holzmaterial.



by Philipp {Studio5555.de} on 15. August 2009

Der PaperVillain erinnert auf den ersten Blick an ein Tarnnetz von dem Militär. Aber der Sonnenschutz besteht aus über 2542 traditionell gefalteten Hüte, die aus Londoners Tages-Zeitungen gebastelt wurden. Realisiert hat dieses Projekt The Functionality. Eine Gruppe von Freunden und Designer die in ihrer Freizeit bestimmte Themen erforschen und kreative Projekte zusammen umsetzen.

Aufmerksamkeit will man auf die täglichen Papierkonsum der pendelten Arbeiterschaft Londons richten. Denn jeder der Morgens zur Arbeit fährt, sei es mit Bus oder der Tube (U-Bahn), liest jeder seine eigenen Zeitung und wirft diese danach in den Mülleimer.

Das gleiche Spiel wiederholt sich bei der Heimfahrt. PaperVillain heißt so viel wie Papier-Gauner übersetzt und stellt eine Reaktion auf die Einweg-Lebenszyklus der Zeitungen dar.

Über drei Wochen lang waren 17 Paar Hände damit beschäftigt die 2542 Papierhüte zu falten. Aus den gesammelten Zeitungen des London Lite und London Paper von dem Abend des 2. Juli 2009 wurde ein gleichmäßiger Papiermix erzeugt.

Der Papier-Gauner wurde zur Secret Garden Party in East Anglia (UK) an Drähten aufgebaut. Nach dem Festival wurden die Zeitungen in ihre natürliche Umgebung entlassen. -Der Recyclingtonne.

Dieses Projekt wurde unterstützt von Magnus Arwenhed, Bobby Brown, Erin Byrne, Ruben Cooke, Mike Dean, Andy Freund, Mary Lees, Johanna Lundberg, Dave Potter, Matt Shaw, Joakim Skajaa , Elin Svensson, Peter Webb, Abbie Whitehead und Kjen Wilkens.
by Philipp {Studio5555.de} on 14. August 2009

In der Ausstellung „Krieg der Zeichen“ von Markus Hanzer wurde der Beitrag Typowand von Erwin Bauer realisiert. Die Krieg der Zeichen Typowand im designforum im Wiener Museumsquartier stellt den physischen Part der Wiener Fassaden dar. Erwin Bauer über die Typografie im Bezug auf die Typewall:
Typografie ist in unserer Stadt omnipräsent, vieles erzählt Geschichten aus der Vergangenheit und begleitet uns noch heute. Anders wie in anderen europäischen Städten, haben sich solche Dokumente erhalten.

Über die Langsamkeit (von Erwin Bauer)
Glaubt man wissenschaftlichen Analysen, ist an der Gehgeschwindigkeit von Metropolen Lebenstil und Stimmung einer Stadt ablesbar. In den letzten zehn Jahren hat sich etwa in Singapur, der Stadt mit der schnellsten Gehgeschwindigkeit, das Tempo um 30% gesteigert. In arabischen Ländern geht man prinzipiell langsamer. Wien liegt mittlerweile im Spitzenfeld, es scheint von der allgemeinen Lebensbeschleunigung erfasst worden zu sein.
Architektur und städtischer Raum werden von solchen Beschleunigungen viel langasamer erfasst. Vor allem in Wien wurden viele Beschriftungen wurden einfach vergessen, stillschweigend toleriert und nicht entfernt oder ersetzt. Mittlerweile hat der Trend zum behutsamen Reaktivieren von (Gastronomie)Gassenlokalen in Originalausstattung wieder ein Glanzlicht auf gute Gestaltung aus vergangenen Zeiten geworfen. Was vergessen war, entspricht heute wieder dem Zeitgeist, die Patina wird gleich mitgeliefert. Dass es diese Orte in Wien noch gibt, hat seinen Grund in einer sympathisch schlampigen Toleranz und Ungenauigkeit. Deshalb existieren Zeitdokumente vieler Epochen nebeneinander, ganz typisch für das Wiener Stadtbild. Manche übertragen dieses Charakeristikum auf die Haltung der gesamten Nation. Viele internationale Entwicklungen werden scheinbar verschlafen oder erst in zweiter Instanz wirklich wahrgenommen. Das nimmt dem Leben die Heftigkeit und lässt vieles zu, was anderswo in vorschneller Dynamik verloren geht.

Übrigens sucht das Designbüro für Kommunikationsdesign bauer noch kreative PraktikantInnen ab Herbst 2009.
by Philipp {Studio5555.de} on 13. August 2009

Designer Fantasist entwarf für den englischen Whiskey-Hersteller Mr. Burglar ein ausgefallenes Verpackungsdesign. Der Clou ist ein wärmeempfindliches Etikettenpapier, welches der Käufer berührt und die Sicht auf die mysteriöse Person frei gibt.

Designer Fantasist möchte so eine Geschichte mit der Person erzählen die hinter der Marke Mr. Burglar steckt.

Burglar bedeutet übrigens Einbrecher und gibt der Verpackung seinen einzigartigen Charakter mit hohen Wiedererkennungswert.

Der schottische Whiskey ist übrigens ein 20 Jahrer alter Single Malt mit 40% Alkohol.

by Philipp {Studio5555.de} on 12. August 2009

Der japanische Designer Makoto Tojiki, geboren 1972 in Miyazaki, hat eine lebensgroße Lichtinstallation aus LEDs gebaut. The Man With No Shadow ist eine dreidimensionale Skulptur die aus genauplatzierten LED Lichtern, die an Schnüren hängen, besteht.

Ausgestellt wurde der Mann ohne Schatten auf der Salone Satellite 2009 Messe.




by Philipp {Studio5555.de} on 11. August 2009

Die Architektin Pieta-Linda Auttila entwarf das Design des WISA Wooden Design Hotel. Dieser Prototyp befindet sich inmitten auf der Insel Blekholmen im Stadteil Valkosaari von Helsinki. Gebaut wurde dieses komplett aus Holz mit einem echten Eyecatcher.

Die zwei Wohneinheiten sind mit einer skulpturähnlichen Aufbau verbunden. Dieser hat sogleich mehrere Funktionen, wie das Filtern von Sonnenstrahlen und zugleich als Windschutz für den Innenhof. Somit können sich mehrere Gäste unbeschwert im Freien aufhalten.

Die zwei Wohnboxen sind mit großen Panoramafenstern versehen, mit freien Blick auf das Meer und die Stadtpromenade. Die Wohneinheiten wurden so angelegt, dass bei der mit Meerblick die aufgehende Sonne die Besucher weckt. Die andere Einheit ist mit einer großen Sitzecke versehen, auf die der Sonnenuntergang über der Stadt betrachtet werden kann.

Der Kiefernboden des WISA Wooden Design Hotels wird ergänzt durch die leichte ätherische Schönheit der nordischen Birke. Die Wände und die Decke sind verbaut mit schönen und robusten Birke Sperrholz.

Der Hotelaufbau ist bis Ende September 2009 noch in betrieb und dient in erster Linie als Gästehaus für mehrere Besucher. Enstanden ist das Projekt aus einem Workshop-Wettbewerb. Über 100 Designer nahmen daran teil. Es wurden insgesamt 75 Beiträge eingereicht. Die Jury, bestehend aus Fachleuten der Architektur-, Holz-, Bau- und Designbranche wählte einstimmig den Entwurf, aus 8 Endfinalisten, der Innenarchitektin Pieta-Linda Auttila.

Ziel des Workshops war es ein Holzgebäude innerhalb 24 Stunden zu entwerfen mit einer Fläche von 30 qm bis 40 qm und einem Volumen von 150 m³. Natürlich sollten Randbedingungen wie Material, Aufbau und auch Umsetzung eine Rolle spielen.

by Philipp {Studio5555.de} on 9. August 2009

Adam Brackney ist Grafikdesigner aus Minneapolis und stellt unter dem Label Workerman einzigartige Fahrradlenker aus Holz her. Warum einzigartig? Weil diese Handlebars handgefertigt werden und jedes Holz eine einzigartige Faserung hat. Die robusten Lenker werden aus einzelnen ausgesuchten Holzteilen zusammengeklebt und unter starkem Druck in die Endform gepresst.

Zum Schluss wird der Holzlenker noch mit Lack versiegelt. Damit ist dieser auch Wetterfest. So soll aus jedem einfachen Rad ein Einzelstück mit Ambition zur Kunst werden. Die Lenker sind zwar sehr stabil, jedoch wird nicht empfohlen diese an Bikes mit rauen Einsatzgebieten (Mountainbike) zu montieren. Deshalb gibt Workerman den Einsatz nur unter eigenem Risiko frei.

Die wooden handlebars kosten 65 bis 75 US Dollar und gibt es in den verschiedensten Formen. Hergestellt werden diese überwiegend aus Eschenholz.

Der Lenker soll dem Fahrer ein angenehmes Gefühl verleihen und kann natürlich auch mit Haltegriffen ausgerüstet werden.
by Philipp {Studio5555.de} on 7. August 2009

Der japanische Architekt Hiroki Tanabe wurde 1972 in Tokyo geboren. Er entwarf diese ungewöhnliche Zahnarztklinik, inmitten von Reisfeldern und Obstgärten, in einem Vorort von Nagano.

Die aufsehend erregende Minami-Nagano Dental Clinic besteht aus einer 300 Millimeter dicken Betonplatte, die das Gebäude in einer Zickzack-Struktur umgibt. Somit entstehen drei Lagerschalen und zwei offene Innenhöfe. Jede Schale hat ihre ganz eigene Funktion, wie Aufenthaltsbereich, Praxis oder Wartelounge.

Die Innenhöfe sind mit einem gläsernen Durchgang verbunden. Somit ist jeder Bereich wie Lounge und Wartebereich systematisch getrennt. In der Residenz hält sich nur das Fachpersonal auf, um sich von der Arbeit zu erholen.

Die Patientenlounge bietet die Möglichkeit der Entspannung. Die Durchquerung der gläsernen Durchgänge geben den Blick auf die gesamte Umgebung frei. Im Cubus hat man sogar freie Sicht auf die Sonne oder Regen der von Oben auf das Dach fällt.

Auf einer Fläche von 273,92 qm sollen die Patienten sich so wohl wie möglich fühlen. Durch die drei großen Panoramafenster fällt genügend Licht um die Räume natürlich zu erhellen. In dieser Konstellation ergibt sich ein angenehmes Raumgefühl.

Das Gebäude hat nur ein Stockwerk, mit einer Höhe von 3,75 m, und fügt sich perfekt in die Umgebung ein. Durch die Abgeschiedenheit mit einer nahtlosen Integration in die Natur ergibt sich eine gewisse Anonymität. Genutzt wird diese mit einem freien Blick in die Natur.

Das Zickzack-Muster hat einen weiteren positiven Effekt. Dieses soll Menschen im Gedächnis bleiben und auch Werbung nach Außen hin transportieren. Dabei wird auch Schilder oder aufwendige Lichtinstallationen verzichtet.

Nachts erstrahlt das Gebäude in einem weichen Licht, welches von der normalen Raumbeleuchtung erzeugt wird. Beruhigendes Licht mit geringer Farbtemperatur in den Warte- und Loungebreichen in den beiden äußeren Schalen. Die Klinik in der mittleren Schale erstrahlt mit hoher Farbtemperatur von Leuchtstofflampen.