by Philipp {Studio5555.de} on 23. Februar 2009

Das Programm und die Rednerliste sind nahezu komplett, eines wird jetzt schon deutlich: Diese TYPO Berlin wird politischer als die Konferenzen der letzten Jahre. Charismatische Eröffnungsrednerin der diesjährigen TYPO Berlin, die sich vom 21. bis 23. Mai 2009 im Haus der Kulturen der Welt dem Thema »SPACE« widmet, ist Esther Dyson. Die IT- und Wissenschafts-Journalistin gilt als Vordenkerin auf dem Gebiet digitaler Technologien. Zur Zeit bereitet sie sich in Moskau als Reserve für den Softwareentwickler Charles Simonyi, der im März mit Sojus TMA-14 zur Raumstation ISS fliegen soll, auf einen möglichen Kurzzeitaufenthalt im All vor. Auf der TYPO 2009 wird Esther Dyson über ihre Erfahrungen aus der Raumfahrtausbildung berichten und über ihr Lieblingsthema sprechen, die Auswirkung der sich rasant entwickelnden Technologien auf Märkte, Wirtschaftsleben und Gesellschaft.

Zur TYPO Berlin 2009 werden wieder rund 1.200 Typografen, Designer und Medienge-stalter aus der ganzen Welt erwartet. Drei Tage lang werden Größen der Disziplinen Grafik, Design, Medien und Kunst ihre Positionen vorstellen, dazu gibt es Vorträge, Diskussionen, Workshops und Anregungen. Zugesagt haben bereits rund 40 Sprecher, darunter die Grafiker Philippe Apeloig (Frankreich), Chip Kidd (USA), Bernard Stein (Deutschland), Gemma O’Brien, (Australien), der US-Web-Designer Joshua Davis und der deutsche Art Director und »Visual Leader des Jahres 2008« Mario Lombardo.
Interessen können sich auf der Website www.typoberlin.de anmelden. Frühanmelder werden noch bis zum 28. Februar 2009 mit einem Rabatt von bis zu 100 Euro belohnt, Studenten-Tickets sind nur noch bis zum Monatsende verfügbar.
by Philipp {Studio5555.de} on 20. Februar 2009
Bernd Montag darf ich heute im exklusiven Gespräch und Blickpunkt bei Studio5555, was mich sehr freut, vorstellen. Schon einmal berichtete Studio5555 über Bernd und seine Freefont Sansation.
Bernd wurde am 6. März 1987 in Karl-Marx-Stadt (Chemnitz) geboren. Heute lebt er in der Nähe von Chemnitz in der Kreisstadt Limbach-Oberfrohna. Nach seinem Realschulabschluss im Sommer 2004 machte Bernd eine zweijährige, schulische Berufsausbildung zum „GTA“ („staatlich geprüfter Gestaltungstechnischer Assistent“ – eine Vorstufe des „Mediengestalters“). Anschließend hat er die Fachhochschulreife in der Fachrichtung Gestaltung erworben. Seit Oktober 2008 studiert Bernd Montag „Multimedia|VR-Design“ an der Burg Giebichenstein Hochschule für Kunst und Design in Halle.
Wann hast du aktiv angefangen mit der Typografie?
Wann ich genau mit dem Gestalten von Schriften angefangen habe, kann ich nicht sagen. Meine erste Schrift (Chantelli Antiqua) wurde aber gegen Ende 2007 veröffentlicht und findet scheinbar hauptsächlich im Bereich des „Digial-Scrapbooking“ Anwendung. Bei meiner zweiten veröffentlichten Schrift „Sansation“ handelt es sich um eine kostenlose Schriftfamilie, die bereits aus 3 Schnitten (Light, Regular und Bold) besteht. In absehbarer Zeit soll für jeden der drei Schnitte noch eine „echte“ Kursivvariante erscheinen.

Als ich mit meiner letzten Arbeit „Sansation“ (Wortspiel aus „Sensation“ und „sans“=keine Serifen) anfing, wollte ich eine moderne aber auch in gewisser Weise besondere Schrift erarbeiten. Deshalb sind die Punzen der Versalien, wie bei A,P,R und B offen bzw. halboffen. Übrigens war das Versal-R der erste Buchstabe, den ich für die Schrift kreiert habe. In diesem „Schlüsselbuchstabe“ habe ich dann genügend Inspiration für den kompletten Font gefunden. Sansation zeichnet sich durch ein relativ breites Schriftbild aus. Besondere Formen wie das gemeine k machen die Schrift attraktiv.
Ich möchte, dass meine Arbeit Verwendung findet, dass ist der Grund warum ich überhaupt Schriften erstelle und auch der Grund, warum ich sie kostenfrei anbiete. Den Lohn für die Arbeit an meinen Schriften bilden dann beispielsweise E-Mails mit dankenden Worten für die kostenfreie Bereitstellung oder ein Platz in der Top20 der Freeware-Fonts im Internet.
Wie erstellst du deine Schriften?
Ich erstelle meine Schriften derzeit mit dem „Font Creator“ von High-Logic. Es ist ein sehr einsteigerfreundliches Programm und erlaubt ein sehr einfaches Editieren bzw. Erstellen von TrueType Schriften.
-Ich danke Bernd für seine Ausführungen und die Zeit die er sich genommen hat, meine Fragen zu beantworten.
by Philipp {Studio5555.de} on 20. Februar 2009

Pablo Caro stellt die 2 Freefonts Tiza und Bola zum kostenlose download bereit. Die Inspiration für die Schrift Tiza holte sich Pablo bei der Font Giza und ihren Serifen. Tiza wird bereits professionell bei der Teen Choice Awards 2008 Webseite eingesetzt.
by Philipp {Studio5555.de} on 18. Februar 2009

Von dem Grafik-Designer und Illustrator Mark Simonson gibt es die Free Font Anonymous kostenlos zum download.
by Philipp {Studio5555.de} on 17. Februar 2009

Der gigantische und teuflisch rote Ring aus Aluminium und Acryl wird von dem 32-köpfigen Team der sächsischen Leuchtenmanufaktur idee.design.licht. hergestellt und wurde von dem Berliner Architekten- und Designtrio KINZO entworfen.

Das Besondere an der Airflite ist ihre futuristische Fomensprache – unübersehbar zählen Science-Fiction-Klassiker wie „Star Wars“ und der legendäre „James Bond“-Set-Designer Ken Adam zu den Inspirationsquellen des Berliner Designertrios. So ist auch die für idee.design.licht. entworfene Airflite eine augenzwinkernde Verneigung vor Ken Adams Setdesign von „Dr. Seltsam oder: Wie ich lernte, die Bombe zu lieben“. Mit ihrem gigantischen Durchmesser von 2.20 Metern sind die Parallelen zwischen der Airflite und der charakteristischen Beleuchtung der legendären Kommandozentrale aus Stanley Kubricks Atomkriegs-Satire offensichtlich.

Auch lichttechnisch überzeugt die Airflite: Im Inneren der vier Kreissegmente sorgen raffiniert versetzt angeordnete, dimmbare Leuchtstoffröhren für eine durchdachte Lichtverteilung – 70 Prozent des Lichts strahlen durch eine transparente Acryl-Blende nach oben um über die Decke reflektiert zu werden, 30 Prozent leuchten direkt nach unten. Sanft satiniertes Acryl verbirgt durch eine gleichmäßige Lichtverteilung die Leuchtmittel (12xFQ24 Watt). Scheinbar schwerelos hängt die Leuchte – kombiniert mit einer transparenten Netzzuleitung – an stufen- und werkzeuglos höhenverstellbaren Edelstahlseilen und bringt ein Gefühl von futuristischer Leichtigkeit in das Büro.
Auf der imm cologne präsentierten KINZO und idee.design.licht. gemeinsam mit bau+art (Hersteller der Büromöbelserie KINZO AIR) eine ganz besondere Edition der Airflite sowie des Einzelarbeitsplatzes “KINZO AIR 101 extended” – für diese Entwürfe war nun auch ein Schuss “Goldfinger” mit im Spiel: Der ursprünglich weiße Schreibtisch schimmerte erstmals in Gold, gekrönt von der gold lackierten Pendelleuchte.
by Philipp {Studio5555.de} on 14. Februar 2009
Nachfolgend eine umfangreiche Liste von den schönsten, besten und kostenlosen WordPress Themes, die durch Ihr einfaches und minimalistisches Design bestechen. Aufgebaut sind die meisten Themes auf ein Grid System (Flächenraster). Teilweise werden für die Themes Plugins benötigt, diese werden dann unter dem jeweiligen Downloadbereich aufgeführt. Auch sollte die neueste Version von WordPress installiert sein sowie bei manchen Designs Programmier-Grundkenntnisse vorhanden sein.
+ hier weiterlesen & mehr fotos »
by Philipp {Studio5555.de} on 12. Februar 2009

Hannes von Döhren ist Type- und Grafikdesigner aus Berlin. Vor wenigen Tagen veröffentlichte er die 2 neue Schriftfamilien Opal Pro & Snoogle. Die beiden Fonts sind über Linotype käuflich zu erwerben. Auf seiner Webseite hvdfonts.com gibt es allerdings noch einige nützliche Freefonts, die man sich nicht entgehen lassen sollte.
by Philipp {Studio5555.de} on 11. Februar 2009

The League of Moveable Type stellen 2 echt fette Free Fonts zum download bereit. Die Schriften heißen Sniglet und Junction und besitzen einen hohen Einsatzfaktor auch im professionellen Bereich.

Sniglet besticht durch seine schönen Rundungen wobei Sniglet sich für Texte eignet.